Sonntag, 21. August 2016

hamburg is calling


im september füllt sich der stricker_innen-kalender unversehens wieder mit den schönsten terminen und möglichkeiten. gleich am ersten september-wochenende kann man sich kaum entscheiden zwischen hamburg (wollfest) und wackershofen (wollfest und ravelry-treffen). und während ich heute den letzten urlaubstag genieße, freue ich mich schon mal vor auf eine spätsommerliche strickreise.

da es nämlich vor 2 jahren so großartig war, haben wir uns schon auf fanø im letzten herbst überlegt, dass wir zu sechst vom meet to knit wieder nach hamburg wollen. ich freue mich jetzt schon sehr auf die tollen (woll)-angebote, alte und neue gesichter (wer von euch wird denn auch da sein?) und eben ganz besondere strickzeiten. die mädels von yarnover berlin werden auch da sein. endlich ein wiedersehen nach linstow im letzten november.

außerdem wird claudia von himawari knits ihren ersten messeauftritt haben. sie bereitet gerade fleißig viel neues vor. da durfte ich schon einen blick werfen auf tolle modelle und was ultra-geheimes teststricken (da oben im bild seht ihr die letzten fäden vom vernähen). am sonntag vormittag helfe ich dann auch bei ihr am stand. spannend, mal die seiten zu wechseln von kundin zu anbieterin.

allerdings muss ich mir so langsam überlegen, was ich als hamburg-projekt mitnehmen will: das pulli-projekt, an dem sich die ärmel so ziehen? oder doch ein neues baby-gestrick? schlauer wäre der pulli...zum glück ist ja noch ein bißchen zeit und wer weiß, auf was ich dann so lust habe.

heute jedenfalls hat es sich hier in wiesbaden eingeregnet. es wird also ein sehr gemütlicher sonntag daheim. das geheime testgestrick trocknet gerade nach dem waschen, und die etwas ungeliebten pulliärmel bekommen gleich ein paar neue reihen. schließlich ist heute der letzte urlaubstag. den genießen wir hier noch, bevor ich morgen mal wieder ins büro gehe. aber mit den hamburger aussichten in zwei wochen, finde ich das gar nicht so schlimm. vorfreuen macht einfach gute laune.

Sonntag, 14. August 2016

was fürs herz und was für die tasse


ich arbeite ja für und in der buchbranche. mein alltag besteht allerdings zumeist aus b2b-kommunikation. coole endkunden-aktionen sind selten. umso erfreulicher ist es, wenn bei den kollegen die aktuellen vorschauen landen mit den ankündigungen für den herbst, und die kollegen wiederum solche sachen wie da oben im bild bei mir vorbeibringen.

"rosine bringt mucker das kochen bei und mucker strickt für rosine."
schon im frühjahr sind mir mucker & rosine im buchjournal untergekommen und die geschichte interessierte mich. mucker ist nämlich ein stadthase, der strickt! im ersten band von mucker & rosine zieht er aufs land und trifft dort rosine, eine feldmaus. im herbst folgt nun der zweite band mit neuen abenteuern. 
im vorschaupaket für den buchhandel wurden (passend zu muckers hobby) wolle, nadeln, ein knopf und eine tasse verschickt, die es zu umstricken gilt, um eine teekanne zu gewinnen. eine hübsche aktion. und auch wenn ich mir wirklich keine chancen ausrechne, habe ich den faulen und irgendwie viel zu schwül-warmen sonntag genutzt, die tasse mit der namenlosen wolle zu umstricken.


ravelry bietet dafür einige freie anleitungen für umstrickte tassen in der datenbank. für die rote wolle (leider gänzlich ohne lauflänge oder gar zusammensetzung auf der banderole - sowas ärgert mich ja dann immer ein bißchen) passte ganz gut der diagonal knot mug cozy von purl avenue. ist auch schnell gestrickt und man erhält - lässt man den praktikablen aspekt* mal beiseite - ein nettes ergebnis.



das buch habe ich mir dann auch noch gegönnt. herrliche schwimmbadlektüre und absolut zauberhaft - sowohl für kleine selbstleser (empfohlen ab 6) oder zum vorlesen. 

"man läßt alles zurück, nimmt nur das nötigste mit, strickzeug zum beispiel, und geht an einen ort, wo alles anders ist."

mucker, den stadthasen, der am waldrand eine blaue tür erbt (an der vielleicht, vielleicht auch eine hütte dran ist), kurzerhand vor der putzwütigen tante flüchtet und freundschaft mit einer illustren schar waldtiere schließt, muss man einfach gern haben. die waldtierschar ist herrlich verschroben und liebenswert und sogar die tante, so putzwütig sie ist, hat ihre netten seiten, auch wenn sich alle vor ihren geschenken fürchten.

auch wenn es nun nicht mit der teekanne klappen mag, ich freu mich schon mal auf die nächsten abenteuer von mucker & rosine, molle, dem maulwurf, bertha, der elefäntin, der eule und dem drachenkind.


diagonal knot mug cozy von linda thach, ca. 40m rote wolle (fingering weight), nadel 3.5, gestrickt am 24. juli 2016

kristina andres, barbara scholt | mucker & rosine | 165 seiten | format 24,6 x 17,3 cm | hardcover | 13, 95 € (D) | ISBN 9783407820921 |

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*tassenwärmer halte ich persönlich ja für besonders unpraktisch, denn wirklich festhalten lässt sich damit eine zylindrische tasse mit glatter oberfläche mal so gar nicht. es rutscht einfach.

Sonntag, 31. Juli 2016

doing the shibori

wo ist eigentlich der juli hin...? gestartet mit vielen plänen, sind die julitage ein bißchen träge geworden. nur im job geht es hoch her. urlaubsvertretung und neue aufgaben halten mich auf trab. umso schöner ist es, am wochenende oder feierabend gar nix zu müssen und nur nach lust und laune zu lesen, zu stricken oder neues aus zu probieren.

so bin ich am letzten dienstag ganz pünktlich aus dem büro, in die bahn und dann ins auto gesprungen, denn barbara (die-photographin.de) hatte einen großartigen workshop bei renna deluxe organisiert: shibori färben mit indigo



christiane hübner, die frau hinter renna deluxe hat nicht nur hier in wiesbaden ein atelier, in dem sie neben shibori-färbungen auch tolle papierarbeiten fertigt. sie hat anfang des jahres auch ein wunderbares buch herausgebracht: shibori. traditionelles färben neu interpretiert, im verlag freies geistesleben.







wir durften also am dienstag abend für 2 stunden bei christiane nicht nur sehr viel über tradition, techniken und möglichkeiten des shibori erfahren, sondern auch gleich selbst hand anlegen. anders als batik, wie ich es aus der schule kenne, faszinieren mich beim shibori besonders die sehr grafisch anmutenden muster, die sich auch wieder reproduzieren lassen. dazu kommt die faszination beim färben mit indigo sowie die immer (wie ich finde) schönen ergebnisse.

es war ein tolles arbeiten. auch zu sehen, wie und welche muster und färbungen bei all den anderen teilnehmerinnen entstanden und auch die entwicklung der gefärbten stoffpartien an der luft, machte den abend noch mal spannender. 
hier im video zum buch könnt ihr einiges dazu sehen: 



oder gebt mal bei pinterest einfach mal das suchwort shibori ein, ihr findet sofort unglaublich viele inspirierende projekte, eins schöner als das andere. 


hier hängen nun die gewaschenen shibori-sachen auf der leine, die ich (noch) nicht zeigen kann, weil es geschenke werden. allerdings kann ich soviel verraten, dass shibori eine tolle technik ist, wahnsinnig viel spaß macht, und ich da noch einiges ausprobieren möchte. so liegen schon sechs baumwollservietten und eine baumwollbluse bereit, die noch auf ihr blaues wunder warten. und ich habe mir direkt das buch im buchladen bestellt. vielleicht, vielleicht nutze ich direkt den sommerurlaub für mehr shibori-versuche.

Sonntag, 17. Juli 2016

fast wie urlaub



der sommerurlaub muss hier noch ein bißchen warten. 
immerhin war hier in hessen schon mal ferienbeginn. das bedeutet, die stadt leert sich, die züge zur arbeit werden ein bißchen leerer und man hat unweigerlich so ein "summer-in-the-city"-gefühl. da jedoch die direkte kollegin gleich mal für 2 wochen mit kind und kegel an die küste entfleucht ist, starte ich direkt mal mit ihrer urlaubsvertretung und stelle mich entsprechend auf ein paar überstunden ein.

aber wenn sich der julisonntag doch noch zwischen wolken und kühlen lüften auf seinen eigentlichen job besinnt, dann kommt trotzdem ein richtiges urlaubsgefühl auf. dann packen wir handtücher und ein bißchen was zu lesen/zu stricken ein und machen es uns am kleinen schwimmbad im wald gemütlich. das wasser ist frisch, aber in der sonne kann man sich wieder prima aufwärmen. und mit strickzeug und lektüre läßt es sich noch mal so gut aushalten. 
lasst es euch gut gehen und habt schöne sommerzeiten - ich urlaube heute noch ein bißchen im grünen.

Sonntag, 10. Juli 2016

kind times




kaum klemmt man sich mal hinter die projekte, schwuppdiwupp, wird wieder was fertig. zuletzt war bei be kind gar nicht mehr so viel zu tun, nur die reihen waren arg lang, die em-spiele zu spannend oder ich einfach zu müde.

doch nun sind die letzten maschen abgekettet. das waschen, trocknen und fäden vernähen war heute nur noch eine kleine fingerübung und ich freue mich sehr über den neuen tuchzuwachs. denn schon beim stricken kam mir immer wieder der gedanke, wie cool das tuch zum aktuellen outfit aussehen würde.
modern fair isle ist aber auch, wie ich finde, eine ziemlich großartige farbe: naturfarben mit rostfarbenen und blau-schwarzen sprenkeln. es gibt aktuell bei madelintosh ein paar farben in dieser art von holi festival bis filtered light, die mir alle ausnehmend gut gefallen.
dazu kommt, dass das madelinetosh merino light einfach ein tolles zeug ist. bislang hatte ich lediglich die sock von madelinetosh in einem cowl mit noch einem anderen garn verarbeitet. wahrscheinlich war ich da so mit dem mosaik-muster beschäftigt, dass mir gar nicht auffiel, wie gut es sich stricken lässt und wie fantastisch der griff ist. die merino light ist nochmal weicher, fluffig und läuft sehr entspannt und entspannend über die nadel.



be kind selbst ist ein typischer veera välimäki-shawl: verkürzte reihen, asymmetrisch, lang und mit schönem schwung. ich mag diese art shawls so gerne, da sie sich so einfach und immer gut tragen lassen. sie sind lässig, unaufgeregt, sehen dabei gut aus und wärmen auch.
dazu kommt, dass sie sich wirklich gut unterwegs stricken lassen, da das system nachdem die reihen verkürzt werden schnell klar wird. ich hatte das projekt meistens in der bahn dabei und kann die anleitung rundum empfehlen, wie auch das ganze interpretations 3. das sind allesamt schöne modelle, die man lange ansehen und gut tragen kann.

obwohl das nun bereits mein fünftes veera-tuch ist (#1, #2, #3, #4) kann ich von tüchern einfach nicht genug bekommen und plane schon wieder (pure joy von joji locatelli ist grad ganz weit vorne auf der liste). aber erst mal gehts weiter mit den bereits angefangenen sachen. da habe ich ja auch ein bißchen auswahl.

be kind, von veera välimäki aus: intrepretations 3,  240g madelintosh merino light, col. modern fair isle, 232 x40cm, nadel 4.0, gestrickt vom 27. märz bis 10. juli 2016.


Sonntag, 3. Juli 2016

das stashprojekt - der 6-monats-status

seit anfang des jahres pflege ich hier bei der wollbindung einen guten strickvorsatz: das wolllager soll kleiner werden. unter dem label stash2016 betrachte ich also mal sorgenvoll, mal bester dinge mein wolllager und berichte davon.  



bei meinem ersten résumé ende märz versprach ich hier neuigkeiten für ende juni. der kam nun schneller als gedacht und bei einem strengen strickblick auf die letzten drei monate ergibt sich folgendes. 


was wurde gestrickt? 


es wurde viel angefangen, aber nur ein projekt fertiggestellt (ach du gute güte!?). gründe dafür gibt es ein paar: großprojekte wie breathing space dauern bei mir immer. bei be kind wartete ich fast zweieinhalb monate auf den garnnachschub und dann hält mich der job aktuell ein bißchen mehr als sonst auf trab. aber ich will mich nicht rausreden. zumindest hege ich die hoffnung, dass bis ende september umso mehr fertig werden könnte.  


was hat (nicht so) gut geklappt? 


bis ende juni waren zwar lediglich ergänzungskäufe für aktuelle projekte erlaubt, was ich auch prompt genutzt habe für 2 stränge madelintosh merino light (768m) und 4 knäuel donegal tweed (1440 m), doch in paris habe ich all die guten vorsätze kurzerhand mal über bord geworfen und bin mit knapp 1500m frischer wolle wiedergekommen. (immerhin ist die hälfte davon schon wieder verstrickt). und dann kam im juni noch ein spontankauf bei der merino baby vom regenbogenschaf (440m) dazu. macht also einen zuwachs von 4148m.

immerhin wurde auch was verstrickt sowie dreimal lagerwolle weitergegeben (insgesamt 2668m). hin und her gerechnet ergibt das für ende juni einen status von 1350m weniger wolle im lager als noch am 01. januar 2016. davon bin ich nun doch ein wenig überrascht - ich hatte schlimmeres befürchtet. 

wie gehts nun weiter? 


schaut man sich nun noch die projekte an, die ich gerade stricke, wird es doch recht erfreulich: mit be kind, breathing space und dem neuen webprojekt habe ich gerade sogar 5288m in der mache. die aussichten bis ende september sind somit ganz heiter. allerdings wird mich auf alle fälle das wollfest in hamburg dann doch wieder vor harte herausforderungen stellen. aber bis dahin könnte ja das eine oder andere auch schon wieder fertig gestrickt sein.


ich bin also ganz guter dinge. weiter geht es nun mit den ganzen angefangenen projekten. der sommer hält sich ja noch bedeckt, da kann ich auch merino und tweed stricken. und auch bis ende september gilt: ergänzungskäufe sind erlaubt, spontankäufe verboten (eigentlich...).

Montag, 27. Juni 2016

10 jahre meet to knit oder: stricken wie die göttinnen in frankreich



seit 10 jahren gibt es das meet to knit in frankfurt. eine strickrunde toller mädels und frauen, die inzwischen zu guten freundinnen geworden sind. das meet to knit ist für mich deshalb eine ganz besondere institution. an diesem wochenende haben wir uns einfach mal gefeiert. stilecht und schön.

so ein waschechtes jubiläum sollte auch besonders würdig begangen werden. und da wir inzwischen so viele sind, dass es einen privaten rahmen sprengen würde, sind wir ins schöne rheinhessen gefahren und haben uns in einem zauberhaften alten landhaus eingemietet, um dort am samstag in großer runde mit vielen tagesgästen zu feiern. 

das schöne am meet to knit ist ja, dass wir am gemeinsam stricken nicht nur spaß haben, sondern auch gut zusammen reisen und sein können. ob nach hamburg, berlin, fanø oder benediktbeuern (die allererste der allesamt tollen mtk-touren, um nur einige zu nennen) - es sind immer schöne tage und inspirierende wollzeiten. und das hatten wir auch diesmal vor. gemeinsam eine gute zeit haben. sechs von uns reisten schon am freitag an, um alles vorzubereiten und am sonntag dann wieder klar schiff zu machen. 
am freitag abend bin ich also mit vollgepacktem auto losgefahren. 
neben viel zu viel angefangenen strickprojekten, für die ich zeit finden wollte, hatte ich auch mal wieder meinen webrahmen dabei. der hatte nämlich schon viel zu lange im ecke gestanden. den samstag wollten lena und ich gemeinsam nutzen und jeweils unsere webgeräte mit neuen projekten zu versehen. das heißt dann erst mal kette scheren. und das macht man am besten doch zu zweit. 
außerdem hatte ich noch getränke, servietten und tauschwolle im gepäck, zudem ein wichtelgeschenk (denn zum geburtstag gibts ja auch geschenke) und einen echten bedarf an viel strickzeit und erholung.


nach dem ankommen, auspacken und dem ersten "hallo!", gab es erst mal für alle einen apérol sprizz im hof (sehr gemütlich) mit ein paar gemeinsamen reihen am jeweiligen strickzeug. inzwischen köchelte schon die pastasauce, und als das wetter dann doch noch einen regenguss auspackte, haben wir uns in die große wohnküche gesetzt, zusammen gegessen, wein getrunken und uns einen schönen abend gemacht.

der samsag startete langsam und gemütlich. die frühaufsteher strickten schon mal. irgendwann wurde der erste kaffee aufgesetzt und als die langschläfer soweit waren, gab es ein ausgiebiges, gemeinsames frühstück. gegen mittag haben wir dann noch salate fürs buffet gemacht, den saal im ersten stock für die große sause vorbereitet und noch flugs baguette bei bäcker geholt. 

anschließend ging es dann schon los. besonders schön war es, auch mal wieder lang vermisste gesichter wiederzusehen. manche kommen nicht mehr regelmäßig oder finden gar keine möglichkeit mehr zu kommen. doch für so einen termin nehmen sich manche doch wieder gerne zeit.
es war eine schöne runde, ein kurzweiliger nachmittag und abend mit mehr gemeinsamer zeit und muße, als die wöchentlichen strickabende nach einen langen arbeitstag sonst so bieten.


dank dieser besten aller umstände sind nun die beiden geplanten web-projekte von lena und mir ebenfalls auf einem guten weg. lena ist bei solchen sachen immer tip-top vorbereitet, sodass ich meinen großen repekt vor diesen vor-arbeiten ein bißchen ablegen konnte und mir durchaus vorstellen kann, dass hier wieder mehr gewebt wird...


aber erstmal eins nach dem anderen. zunächst verarbeite ich mal das garn, dass ich 2009 in hamburg gekauft habe: cambridge von filatura di crosa (60% wolle, 25% mohair, 15% polyamid). inzwischen wurde es schon aus dem programm genommen, aber schon damals hatte ich es als potentielles webgarn im auge (und bereits sieben jahre später ist es als kette auf meinem knitters loom gelandet *hüstel*)... 
als schußfaden verwende ich ein knäuel camino alpaca von bremont in dunkelgrau, das ich eigentlich mal für ein handschuh-projekt gekauft habe. aber wie es so kommt: das handschuhprojekt ist schon längst geschichte. doch im lager wirds ja nicht schlecht und nun hat es eine schöne bestimmung gefunden.
da die cambridge zwischen dunkelgrau, hellgrau, pink und orange wechselt, erhalte ich beim weben mit dem dunkelgrauen schuß einen gemäßigteren farbeffekt, der schon mal ganz vielversprechend aussieht. 
beim anweben zeigte sich dann auch, dass man das weben, ähnlich wie das fahrrad fahren, nicht verlernt. obwohl ich noch nie ein profi war, kommt doch vieles schnell wieder und nun sammle ich einfach die nächsten erfahrungen. 

die nacht von samstag auf sonntag war kurz. wir haben noch aufgeräumt und das strickjubiläum gemütlich ausgeläutet. es wurden pläne geschmiedet (die nächste strickreise wird uns nach hamburg zum wollfest führen) und neue projekte angedacht (der herbst wird spannend \o/), bevor es dann kurz vor ende des zweiten knäuels bei be kind dann doch zeit wurde, um wieder aufzubrechen. 

rundum erholt starte ich nun in diese woche und wünsche mir prompt mehr solcher auszeiten. schon erstaunlich, was wolle in netter gesellschaft so bewirken kann. und deshalb an dieser stelle ein großes dankeschön, an alle die dabei waren und das meet to knit zu so einer tollen sache machen. und an alle da draußen die absolute empfehlung: mit strickgesellschaft reist und feiert es sich ganz hervorragend. probiert es aus.