Sonntag, 11. Februar 2018

die wollbindung-umfrage: wir sind viele - von trends, märkten und nutzer_innen

ende märz wird es wieder neue zahlen geben, denn da veröffentlicht die initiative handarbeit e.v. während der h&h in köln jeweils die neuen marktzahlen. und was wir eigentlich schon alle wissen (nämlich, dass handarbeit hygge, yoga und überhaupt eine coole sache ist), erstaunt doch immer wieder außerhalb (und vielleicht auch ein bißchen innerhalb) der handarbeits-, crafting- oder strickszene: wir sind viele! 

das war dem telegraph, eine der großen britischen tageszeitungen, auch jüngst einen recht umfänglichen artikel wert, 
A nation of knitters: how crafts became Britain's fastest-growing creative industry

der allerdings gleich mal handarbeit & handwerk* als alten hut abstempelt und sich dann doch wundert, dass es sich dabei um einen wachsenden markt handelt (allein um +44% in den letzten 6 Jahren in GB!). 



gesamtmarkt handarbeit in D in Mio € / quelle: initiative-handarbeit.de 

in deutschland hat der handarbeitsmarkt im selben zeitraum um gut 22% zugelegt (klick aufs bild machts groß) und konsolidiert sich aktuell auf auf dem niveau der letzten jahre. besonders erheiternd finde ich ja, dass man in bei den deutschen Marktzahlen  2013 den boshi-gipfel ziemlich genau zuordnen kann. und auch die google-trends zeigen den boom, den die häkelmützen von myboshi hierzulande losgetreten haben:
blieb die rote linie (häkeln) seit 2004 jeweils hinter den suchanfragen zu stricken (blau) und nähen (gelb), gibt es 2013 einen deutlichen ausschlag, der das stricken zwar nicht ganz erreicht, aber das nähen deutlich überholt. 

screenshot google trends am 15.01.2018 zu den suchanfragen
im bereich stricken, häkeln, nähen, sticken und weben.

und wenn nun schon in den google-trends so deutlich zu sehen ist, dass in deutschland das interesse (=suchanfragen zu den themen) an handarbeit gestiegen ist, dann schauen wir doch mal genauer hin, wie die handarbeitenden im textilen bereich das internet so nutzen für die besten hobbies der welt.

passend dazu habe ich also im letzen herbst die umfrage wiederholt, die daniela und ich im frühjahr 2013 mal aufgesetzt hatten. wie beeinflussen sich online-nutzung & handarbeitsverhalten und hat sich da etwas in den letzen 5 jahren getan? 

im folgenden stelle ich die antworten zu den einzelnen fragen genauer vor, die ich jeweils den ergebnissen von 2013 gegenüber stelle. alle sheets mit den gebündelten antworten wird es dann im laufe der nächsten woche auch bei slideshare zum durchklicken und runterladen geben.

und außerdem an dieser stelle ganz herzlichen dank an den mann hier, der das alles so zauberhaft und liebevoll (wir haben sehr gelacht bei dem angelnden bärchen für "on-line") visualisiert hat - du bist der beste - sowie an alle teilnehmer_innen. vielen dank für euren input!




beide umfragen wurden online durchgeführt mit q-set.de

bei der auswertung wurden jeweils nur die komplett ausgefüllten fragebögen berücksichtigt. das waren 2013 206 und 2017 249 stück. während 2013 nur 4 männliche teilnehmer dabei waren, haben sich im letzten herbst immerhin 28 kerle beteiligt. 



neben der frage nach dem geschlecht haben sich die teilnehmer auch ihrer altersgruppe zugeordnet. interessant dabei ist, dass die jungen handarbeiter_innen bis 25 jahre nicht wirklich erreicht wurden. die treiben sich - so scheints - nicht auf den blogs, die die umfrage geteilt haben oder eben facebook herum. daneben gab es aber einen überraschend hohen anteil an "alten hasen": 19% der teilnehmer_innen waren über 55 jahre alt und bei den 46-55-jährigen gab es ein plus von 20%. hier hat sich in den letzten 5 jahren etwas getan: diese altergruppe ist nun online angekommen.



seit wie vielen jahren handarbeitest du? während sich 2013 viele handarbeits-newbies, aber auch langzeit-crafter_innen beteiligten, verschob das sich 2017 extrem zu denjenigen, die mehr als 30 jahre handarbeiten. bei einem genaueren blick auf diese gruppe zeigte sich dann, dass viele davon in den letzten 8-10 jahren nach einer  pause damit wieder angefangen haben.



mit der nächsten frage geht es nun mitten hinein ins thema: was gab den anstoß mit der handarbeit (wieder) anzufangen? als antworten wurden verschiedenste möglichkeiten angeboten, aber auch ein freitextfeld. für das bild oben wurden die antwortoptionen grundsätzlich in online und offline geclustert.

hier hätte ich ja erwartet, dass das internet inzwischen weiter vorne liegt. pustekuchen! 2013 wie auch 2017 sind es vor allem die familie, freunde oder zeitschriften, die dazu motivieren, mit der handarbeit (wieder) anzufangen. auf platz 4 folgen dann bücher. vereinzelt wurde auch selfcare oder sebstverwirklichung nach einem einschneidenden lebensereignis genannt - handarbeit als entspannender gegenpol mit therapeutischem ansatz.

bei den online-angeboten, die zum anfangen animieren, liegen ebenfalls heute wie vor 5 jahren die blogs ganz weit vorne, gefolgt von ravelry für die stricker_innen und häkler_innen. abgeschlagen mit jeweils unter 4% und weniger folgen dann die sozialen medien (facebook, pinterest, instagram, youtube, twitter u.a). als bloggerin freut es mich natürlich, dass meine kolleg_innen und ich da so inspirieren und lust machen aufs textile selbermachen.



immerhin hat bei der inspiration und information rund um das nächste projekt das internet immer noch die nase vorne. wenn man denn handarbeitet (also der erste anstoß getan ist), dann findet man online projektideen, aber auch technische hilfe oder motivation. 

bei der frage wie informierst du dich über anleitungen, tipps, materialien, ideen? lagen im onlinebereich wiederum blogs und ravelry ganz vorne, gefolgt von facebook, pinterest, instagram und youtube. gerade bei facebook nehmen die gruppen ja gerade fahrt auf, aber auch die fanseiten der anbieter sind natürlich immer eine gute quelle. pinterest und instagram sind dann bildgetriebene angebote und youtube wird oft bei technikfragen zu rate gezogen.
offline liegen zeitschriften und bücher auch hier ganz vorne, gefolgt von treffen mit anderen craftern und anregungen bzw. angeboten in lokalen shops. hier zeigt sich nun, wie wichtig der persönliche austausch vor ort beim handarbeiten ist. was schon früher im familienkreis oder handarbeitszirkeln gut funktionierte, ist auch heute noch ein wichtiger bestandteil für alle textilen handwerker_innen.





und nun hieß es butter bei die fische - wie oft wird das internet für handarbeitsdinge genutzt?. hier gab es nun doch eine recht eindeutige entwicklung: waren es 2013 handarbeitsbedingt knapp 60% der teilnehmer_innen, die täglich oder sogar mehrmals täglich online waren, sind es 2017 immerhin 75%. noch eindrücklicher: der anteil derjenigen, die lediglich ein paar mal im monat oder seltener im netz surfen, sank von 27% auf 6,4%. 


zu guter letzt werfen wir noch einen blick darauf, wo die handarbeitenden ihre fertigen projekt so zeigen. auch hier ist das ganze stabil geblieben: 80% zeigen diese online; immerhin doch noch 16% verzichten ganz darauf. bei den portalen, auf denen darüber berichtet wird, haben die blogs zu 2013 ein wenig verloren (17% zu 11%), ravelry (+4%) und facebook (+3%) dagegen haben ein bißchen zugelegt. am meisten jedoch hat sich instagram gemausert: +11% seit 2013.

fazit

sicherlich wären die antworten etwas anders ausgefallen, wenn eine offline-umfrage möglich gewesen wäre. allerdings war das für mich aus kosten- und auch zeitgründen nicht machbar. insofern (und auch unter berücksichtigung der teilnehmerzahl) werte ich die aussagen eher als trend, denn als wirklich valide. dennoch sind die ergebnisse en detail ganz interessant, denn sie zeigen, dass sich web und reales leben im bereich der handarbeit ziemlich gut ergänzen können und dennoch das angebot vor ort wichtig ist (stichwort: lokale treffen, workshops, festivals oder eben das angebot in den lokalen geschäften). gerade was die sichtbarkeit von handarbeit angeht, profitiert diese extrem von den aktuellen möglichkeiten im web: materialien, fortschrittsbilder, projektfoto, technik-support, virtuelle knit-, crochet- und sew-alongs - um nur ein paar zu nennen. da kann jede_r online für sich das zusammenstellen, was sie oder ihn interessiert, inspiriert oder eben weiterhilft. 

bei uns stricker_innen und häkler_innen kommt noch dazu, dass wir mit ravelry ein absolut einzigartiges tool haben, um die eigenen projekte zu verwalten, aber auch zentral und komfortabel auf alle infos zu anleitungen, garnen, designern zuzugreifen. 

und nun eröffne ich gerne die diskussion - wie seht ihr diese ergebnisse? wo steckt der nachwuchs? und wie geht es weiter mit dem handarbeitstrend? was meint ihr?

*ich bin ja großer fan von dem begriff textiles handwerk , den monika andrae / fiberthermometer.de in ihrem vortrag zu diy-podcasts geprägt hat, denn als gelernte buchbinderin mit gesellenbrief sehe ich da viele parallelen zwischen den klassischen (oft männlich geprägten) handwerken und der (oft weiblich konnotierten) handarbeit: technik, know-how, erfahrung, übung und das gefühl für die materialien sind hier wie dort grundlegend. 

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Sonntag, 4. Februar 2018

karo-schal, gehäkelt, der

den kopf voller pläne und blog-themen, die locker für die nächsten monate reichen - doch anstatt diese planvoll und stetig weiter zu treiben, habe ich mir dieses wochenende davon einfach eine kleine auszeit genommen und dazu ein interims-projekt gegönnt, gemäß den weisen worten von john lennon: life is what happens when you are making other plans



der karo-schal ist dabei in mancherlei hinsicht ein besonderes projekt: 
zunächst bin ich nicht die versierteste häklerin, mach es aber ab und an ganz gerne. 
dann herrscht hier wollkauf-verbot bis ende märz, denn das lager ist voll mit den herrlichsten projekt- und lagerwollen. allerdings konnte ich einfach nicht nein sagen, als ich die gelegenheit bekam, das garn für einen der gehäkelten karo-schals geschenkt zu bekommen, die tanja steinbach im ard buffet am 16.01. vorgestellt hat. noch dazu in meiner lieblings-farbkombi á la burberry
und schließlich durchkreuzt er auch noch meine beiden februar-knit-along-vorhaben.
allerdings wollen gelegenheiten auch mal am schopf gepackt werden und schließlich ist das alles auch einfach ein hobby. restriktionen und deadlines habe ich im alltag schon genug. 

also dann: wenn schon ablenkung, dann wenigstens konzertiert und mit spass.
freitag abend ging es los und ich wollte einfach mal sehen, ob es bis sonntag abend klappen würde mit dem schal. 



zunächst werden also streifen gehäkelt. das ist sogar recht simpel: lediglich luftmaschen und halbe stäbchen ergeben zusammen mit dem fluffigen, aufgebürsteten garn (cloud von lana grossa) recht schnell den grundschal. am samstag abend konnte ich dann direkt (nach dem vorbildlichen vernähen diverser fäden) mit den längsstreifen anfangen. die werden mit kettmaschen in das gehäkelte netz aufgehäkelt und ergeben dann zusammen mit den querstreifen das bekannte karo.


links: zwischenstand am samstag um 16:30 uhr,
rechts: fertiger schal heute morgen um 11:30 uhr.
(und wenn man so konzentriert durcharbeitet, dann sind auch die zeitfenster für die zwischenstand-fotos rechts eng und fotografiert dann eben gelb-stichig am spätnachmittag).

heute morgen musste ich dann nur noch die fransen anknüpfen und frisieren. und nach einem liebevollen dämpfer aus dem bügeleisen (ganz vorsichtig ohne aufsetzen) ist der karo-schal nun fertig. so schnell kann es gehen - und ich denke mal, dass profi-häkler_innen nur knapp drei abende dafür brauchen werden. 


vorder- und rückseite - beide schön.



es ist ein echtes statement-teil und ich bin total begeistert von dem effekt mit den aufgehäkelten streifen. besonders schön auch: durch den degradé-effekt im grau-beige der hauptfarbe kommt da noch mal mehr leben in die bude. 

noch ein tipp: damit der schal nicht zu unbeweglich und filzig wird, immer schön locker bleiben beim häkeln. das vertragen garn und muster sehr gut.

gehäkelter karo-schal, von tanja steinbach, ca. 35x180cm (ohne fransen), 450g cloud von lana grossa (alpaka, merino, polyamid) in den farben 1(wollweiss), 12 (rot), 13 (anthrazit, degradé) und  109 (grau-beige, degradé, hauptfarbe) mit je 80m/50g, nadel #7, gehäkelt vom 02. - 04. februar 2018.

zum beitrag im ard buffet
zum beitrag bei tanjasteinbach.de

und nun gehts hier wieder weiter mit meinen knit-alongs und den anderen themen...

Sonntag, 28. Januar 2018

mit schwung hinein in den februar

ist es denn zu fassen? nun wird das fair-isle-mützen-projekt erst mal nicht fertig, weil mir ein nadelspiel in 3,75 fehlt. nur noch 10 reihen eigentlich - allerdings komme ich nicht mal mehr mit zwei rundstricknadeln gut im die kurve da oben an der mütz. nun denn, da das garn auch noch für die passenden handstulpen reicht, lohnt sich wohl die investition.* und bisher sieht das ganze auch schon prima aus.


somit bin ich an dieser front ein wenig ausgebremst, allerdings ist das nun mit ein paar wips zuviel sowie schönen knit-along-ideen auf facebook ja gar kein problem. zumal diese perfekt zu den hiesigen projekt- und wollvorkommen passen. ich mache also einfach weiter mit den ufos und dem stricken aus dem wolllager.


in der noch recht jungen strickmich! by martina behm – gruppe auf facebook startet am 01. februar ein knit-along für rockin rows. da meiner seit dem jahreswechsel etwas schwächelt, nutze ich doch gleich mal diese äußere motivation und schließe mich da an. zusammen strickt es sich noch netter als allein - auch wenn es "nur" virtuell ist.

schon morgen geht es dagegen los mit der #regiahyggesockenaktion im schachenmayr maschentreff - ebenfalls auf facebook. gemütliches socken stricken aus regia-garn. das kann ich, das habe ich schon mal gemacht ;) passenderweise liegt hier soviel sockenwolle (und unter anderem natürlich auch ganz prächtige regia-knäule), dass es ganz einfach war, ein passendes kleines socken-projekt zu finden.




selbstmusternd ist bisweilen etwas kritisch bei der mustersuche. da mir aber glatt rechts ein bißchen zu fad war, habe ich kurzerhand in den projekten der regia etudes color auf ravelry gestöbert (meine farbe heißt übrigens klarinette) und dort eine sehr hübsche sockenidee gefunden. die anleitung heißt down the rabbit hole (da fühlt sich mein hasen- und bücherherz sowieso gleich angesprochen) und sie bringt genaue die richtige dosis an herausforderung mit für hyggeliges sockenstricken. wie gesagt - morgen geht es los und mit 4 wochen für ein paar socken ist es ja auch nebenher prima machbar.



apropos hyygelig: kakteen sind da quasi die neuen einhörner. wobei ich ja noch ein bißchen schwierigkeiten habe, so einen stacheligen kaktus mit kuschliger gemütlichkeit zu assoziieren, aber die aussteller auf der creativeworld waren sich da ziemlich einig: kakteen gibts aus allen materialien und für jede lebenslage. sind aber auch sehr putzig. und ich konnte gleich mal meine keramik-kakteen als fotostatisten wiederbeleben. 





ich hatte auf alle fälle gestern einen zwar kurzen tag auf der messe, kam aber ein paar sehr schönen ideen nach hause.** stricktechnisch bietet die creativeworld allerdings nicht so viel. da gab es - wenn überhaupt - hauptsächlich sehr dicke garne oder farbverlaufsgarne mit mehr acryl als verstand. dann lieber kaktus-kissen oder welche aus pompoms...oder halt hyggelige socken.

* als ich noch eine junge strick-elevin war, dachte ich ja, das ziel wäre, jede nadelstärke einmal zu besitzen. da ahnte ich ja noch nichts von all den zwischen-zwischen-größen, die es nun gibt, den cubics, den trios oder gar solchen mit kugellager in der seilverbindung...

** die creativeworld in frankfurt ist (wie die h&h in köln ende märz) eine fach- und ordermesse für händler. als blogger konnte ich mich allerdings akkreditieren und durfte schon mal einen blick auf die aktuellen und neuen themen werfen.

Sonntag, 21. Januar 2018

wollbindung im museum: das stadtmuseum hornmoldhaus in bietigheim-bissingen

gleich mal vorweg: leute, fahrt nach bietigheim-bissingen! ob als tagesausflug, stippvisite oder verlängertes wochenende - es lohnt sich sehr, denn das städtchen ist ausnehmend hübsch, mit einer gemütlichen altstadt, wunderbaren fachwerkhäusern, mit kleinen cafés und lädchen.
und dazu gibt es noch bis zum 22. april eine ganz zauberhafte ausstellung im dortigen stadtmuseum, dem hornmoldhaus, die die herzen von uns allen höherschlagen läßt (ich gehe mal davon aus, dass alle, die hier lesen, sich fürs stricken oder auch allgemeiner für handarbeit interessieren) ;)


(c) hornmoldhaus, bietigheim-bissingen


und genau wegen dieser ausstellung habe ich mir am letzten donnerstag das rollköfferchen geschnappt, dazu laptop und ein 29 seiten-skript eingepackt, und bin - trotz orkan friederike* - mit dem zug in den süden gereist. das stadtmuseum hornmoldhaus hat mich nämlich angefragt, begleitend zur ausstellung einen vortrag zu halten, basierend auf dem thema, das daniela warndorf und ich im mai 2013 auf der re:publica behandelt haben: handarbeit und internet. wechselwirkungen, marktentwicklung, trends und nutzung. 

als die anfrage im letzten juli hier eintrudelte, war mir schnell klar, dass ich nach 5 jahren das ganze neu aufziehen musste. schließlich ist seit mai '13 und anfang '18 eine menge passiert. handarbeit ist noch viel sichtbarer im netz als damals. allein die ganzen facebook-gruppen, die letztes jahr gefühlt wie pilze aus dem boden schossen. oder auch immer umfänglicher werdenen trends, techniken und themen, die sich am markt durchsetzen: 2-farbiges patent, mosaik stricken oder die tollen mehrfarbigen socken von stine&stitch. vor 5 jahren sah das alles noch ein bißchen anders aus. 
ravelry hat nun 4.5 millionen nutzer mehr und auch die deutsche adaption der damals brandneuen great britisch sewing bee ist nach 2 staffeln wieder passé. flankierend dazu habe ich auch die kurze umfrage von damals wiederholt und war doch überrascht von den ergebnissen - die sind auf alle fälle noch einen weiteren blogbeitrag wert.

mit diesen überlegungen und noch etwas mehr hatte ich also meinen vortrag für den donnerstag abend geplant und der mann hat die weltbesten folien dazu gemacht.



damit ich mir selbst auf alle fälle noch die ausstellung ansehen konnte, war ich schon mittags vor ort. das hornmoldhaus, ein bürgerhaus aus dem 16. jhdt., das das stadtmuseum beherbergt, liegt dabei ganz zentral zwischen rathaus und schloss, ganz nah am marktplatz und in sichtweite der kirche. es zeigt schon von außen eine sehr beeindruckende fachwerkarchitektur. aber nochmal so schön ist es dann von innen, denn die komplette original-ausmalung war erhalten geblieben (unter mörtel und farbe sowie vergessen) und konnte aufwändig restauriert werden.
und in dieser außergewöhnlichen umgebung könnt ihr dann gleich im erdgeschoß die oben erwähnte, sehr umsichtig und mit viel liebe zum detail zusammengestellte ausstellung besuchen, die das thema macht handarbeiten glücklich - von der notwendigkeit zur selbstverwirklichung sowohl historisch als auch künstlerisch betrachtet. 



bei dem hasen-maßband samt nadelkissen war ich natürlich gleich nochmal begeisterter :) und hier unten gibt es strumpfgesetze! anhand der angeschlagenen maschen - die die lehrerin zu bestimmen hat  ;) - ergeben sich da die reihen für bündchen und schaft, aber auch die anzahl der abzunehmenden maschen an der wade. das müsste ich direkt mal ausprobieren, wenn ich denn kniestrümpfe stricken würde...



häkelkunst: kakteen, gehäkelt von valentina sobotta, valentinahaekelt.com
the fridge, ein komplett gestrickter(!) kühlschrankinhalt, samt wurstsammlung
von madame tricot, madametricot.ch
aber auch der weg in den ersten und zweiten stock lohnt sehr. hier ist die dauerausstellung zum haus und der stadt untergebracht, die ebenfalls sehr sehenswert ist. anschließend könnt ihr noch sehr entspannt im städtchen bummeln und dabei kaffee trinken, shoppen und skulpturen abbummeln (stichwort: skulptour) und noch mehr fachwerk bestaunen. 




abends fand sich dann trotz warnungen vom deutschen wetterdienst eine ganz großartige gruppe an zuhörerinnen ein. es war unglaublich herzlich, interessiert, offen und nach meinem vortrag waren wir direkt mittendrin in fachfragen zu anleitungen, mehrfarbigen stricken, guten tipps und ideen.  





an dieser stelle nochmal ganz herzlichen dank an die museumsleiterin frau ille-kopp und an laura spiegler, die mich anfragte, für die einladung ins hornmaldhaus und den herzlichen empfang und abend. und außerdem an all die tollen frauen, die sich am letzten donnerstag auf mein thema einließen. der ganze abend war ein perfektes beispiel dafür, wie handarbeit verbindet. und an alle, die hier nun mitlesen noch ein ganz herzliches willkommen hier im blog!

übrigens: meine instagram-story von dem tag ist als highlight über mein profil dort noch abrufbar.

SOWIE 
die umfrage bereite ich fürs nochmal extra auf - aber heute kommt erst mal besuch und dann will ich unbedingt noch das 2-farbige stricken weitertrainieren, denn da hab ich ja nun noch mal fadenspannungs-tipps bekommen ;)

*der woanders heftig wehte und mir lediglich einmal 30 minuten extra-wartezeit bescherte. echt glück gehabt.

Sonntag, 14. Januar 2018

2 fertig = 1 neu

neues jahr, zweite woche - ein bißchen alltag, viel vorbereitung für vortrag am 18.01. im hornmoldhaus und auch mal wieder im büro vorbeigeschaut. dank der langen weihnachtsferien hier in hessen, läuft das jahr da insgesamt etwas ruhiger an. was mir doch entgegen kommt. ich bin kein morgenmuffel, aber hektisch muss es auch nicht gleich sein - sowohl täglich als auch bei neuen jahren.

ich war also - dank nun wieder täglicher pendelei - fleißig und von den vielen fast fertigen dingen hier, sind nun 2 richtig fertig. bester zeitpunkt, wie ich fand, um das erste 2018er-projekt aus der taufe zu heben. 
gemäß der gefassten quasi-vorsätze (von wegen neue technik und dennoch wolllager abbauen) habe ich dann gestern abend kurzerhand ein neues fair-isle-projekt gestartet. gerade groove ich mich da noch mit einem klassichen 2re/2li-bündchen ein, bevor es knapp 60 reihen 2-farbig zu meistern gilt.


bei ravelry kann man sich übrigens ab diesem jahr auch schön selbst herausfordern, indem man sich selbst ziele steckt und dort vermerkt im eigenen profil vermerkt. das können bestimmte projekte sein, aber auch eine gewisse anzahl an projekten. da ich just meine queue bei ravelry deutlich ausgedünnt habe (sind aber immer noch 156 stück *hüstel*), habe ich mal 3 wunsch-projekte auf meine challenge-liste gepackt. mal sehen, wie das so funktioniert über das jahr.

jetzt nun aber zu den beiden ersten fertigen projekten 2018: 




die soxx, die ich letzte woche hier vorgestellt habe, sind nun fertig, gewaschen und getrocknet. sie passen und trotz ein paar unzulänglichkeiten im muster (meinerseits verursacht) bin ich hochzufrieden. da ich aber ganz wenig uni-farbene sockenwolle habe (eigentlich nur wollweiss und sonst nix) und auch erstmal nicht zukaufe, werden die nächsten soxx noch ein bißchen warten müssen. allerdings ist das jahr noch lang und die muster wahrlich zeitlos.

außerdem gemeistert: das letzte souvenir-knäuel aus dublin. das wurde eine warme mütze nach einem sehr detailliert und toll gemachten muster von the wool club aus berlin. bei den letzen reihen wurde ich prompt etwas nervös, ob das 200m knäuel überhaupt reicht. hat es. uffz. es blieben dann sogar 4,7g (>9m) übrig. nur für eine bommel reicht es nicht mehr. naja, da gibt es ja gute alternativen oder sie bleibt bommel-los. aber das überlege ich mir noch. 
alle bilder dieser mütze waren beim aktuellen januar-licht so schlimm, dass ich die hier einfach nicht reinpacken wollte. überhaupt war da heute so gar kein guter foto-flow im haus...

aber nun - hopp, hopp - geht es weiter mit den letzen arbeiten und der präsentation für den nächsten donnerstag. ich schwanke zwischen "oh, das wird gut!" und " warum mach ich das nur?". wenn letzteres zu arg wird, dann kann ich mich zwischendurch immerhin beim stricken wieder beruhigen ^^

soxx no. 13 aus: soxxbook von kerstin balke / stine & stitch,  je 50g jawoll superwash von lang yarns, col. beige & burgund, nadel 2.75, gestrickt vom 24. dezember 2017 bis 07. januar 2018

fleesensee, the wool club, 100g cushendale woollen mills 100% pure new wool dk, col. rust, nadel 4 und 4.5, gestrickt von november 2017 bis 13. januar 2018

Sonntag, 7. Januar 2018

neues & brandneues

das neue jahr mit all seinen premieren (der erste kaffee, das erste neue projekt oder auch das erste fertige) macht direkt viel lust auf neues. neue techniken zum beispiel oder auch neue ansätze bei all den bekannten und liebgewonnenen hiesigen stricktraditionen. 
und bevor morgen wieder der reguläre alltag losgeht (erster arbeitstag nach dem weihnachtsurlaub), kommt hier der erste blogbeitrag 2018:


ich liebe diese tage zwischen den jahren. herrlich zum entschleunigen. und obwohl hier ein paar zuviel projekte kurz vor vollendung stehen, habe ich mir einen waschechten christmaseve-cast-on gegönnt. ganz passend mit der tollen adventswolle aus dem #weihnachtswollwichtel* päckchen von louisa. das ganze war quasi ein rundum-sorglos-direkt-loslegen-paket für ein paar soxx aus dem tollen soxx book, das ich hier schon seit oktober liegen habe. nachdem bourley fertig war, habe am weihnachtsabend direkt mit den soxx n° 13 angefangen: socken mit fair isle-muster! socken gehen ja immer. fair isle hält mich immer in atem. somit eine hübsche kleine herausforderung. und vielleicht doch ein guter einstieg für mehr mehrfarbiges stricken (zumal gerade die herrlichsten pullover mit den schönsten musterpassen locken)?




die socken stricke ich aus der originalwolle (jawoll superwash von lang yarns) in den originalfarben (col. 22 und 61). das beige-melange sieht mit dem burgund einfach toll aus. und das muster ist sogar für so fair-isle-angsthasen wie mich wirklich schön zu stricken, denn die einzelnen farben liegen nie mehr als 4 maschen auseinander, so dass man nicht unbedingt die fäden auf der linken seite verschränken muss, um lange spannfäden zu vermeiden. während ich bei der ersten socke noch mit den beiden fäden auf zwei oder einem finger experimentiert habe, bin ich bei der zweiten socke nun auf den strickfingerhut norweger von prym umgestiegen. das hält ordnung in der wolle und auch die fadenspannung funktioniert überraschend gut. 



und dann kamen gestern endlich die crasy trio-nadeln von addi beim lieblingswollladen rein. also habe ich nach ferse einfach mal von klassischem nadelspiel auf den neuesten hotten sh*t im stricknadelbereich umgestellt. die socken mausern sich damit zum experimentierfeld in allen bereichen und spass macht es auch noch. beste voraussetzungen für das neue strickjahr. 

wobei nun im janaur und überhaupt im ersten quartal erst mal konsolidierung angesagt ist: 
denn hier liegen hier noch vier weitere projekte in mal mehr mal weniger vollendetem zustand herum. da soll in diesem monat auch noch was passieren. passenderweise gibt es dazu übrigens einen netten kleinen knit-along (kal) bei jetztkochtsie.com: #machdasufofertigKAL - irgendwie beruhigend, dass es anderen ähnlich geht ;) 
außerdem: kein wollkauf bis ende märz, sondern vielmehr stricken aus dem lager - es wird also auch in diesem jahr nicht langweilig beim stricken. ich freu mich auf alle fälle schon drauf. und als allererstes auf meine ersten fair-isle-socken.

* das #weihnchtswollwichteln ist eine hübsche, kleine aktion von katha / kitchenerstories: in der adventszeit wird ein kleines päckchen mit wolle für ein projekt und hübschen kleinigkeiten gepackt und verschickt, für eine kleine stricküberraschung rund um weihnachten.

Sonntag, 31. Dezember 2017

2017 - die rückschau

der letzte tag des jahres. höchste zeit für den rückblick: wie war es denn eigentlich so blog- und stricktechnisch, dieses 2017? 


der januar brachte gute vorsätze - wie immer ;) ich strickte erstmal aus dem lager. mit dem ersten gestrick des jahres habe ich direkt weihnachtswolle verstrickt und zudem einen schönen themen-rahmen für das jahr geschaffen, wie nun das letzte fertige projekt des jahres zeigte: cowls. 
dann ging es weiter mit mützen (auch so ein wollbindung-trendthema) sowie mosaic-knitting (mache ich einfach gerne). der februar warf mich dann erstmal komplett aus der strickbahn. zuviel alltag, zuviel job, keine zeit fürs blog. aber immerhin zeit für eine tolle strickauszeit, die wirklich schön war und soooo gut tat. im märz gabs nach langer zeit eine neue brille, ich machte mir gedanken über eine bessere strickausbeute bei eingeschränkter zeit, fuhr zur buchmesse  nach leizig (für den job) sowie zur h&h nach köln (fürs vergnügen) und freute mich auf den frühling. 
im april dann endlich auch am kiosk erhältlich: die verena-ausgabe mit meinem text über maike, besser bekannt als das regenbogenschaf - das war einfach sehr, sehr cool. der mann, die kaninchen und ich verbrachten die ostertage gewohnt erholsam, ich konnte zeigen, was ich im februar so gestrickt hatte und fuhr nach panzweiler ins sternenstaub-atelier. die ersten socken des jahres wurden fertig in der schönen färbung "stricken macht glücklich" und ich entdeckte dank liesa von sternenstaub meine leidenschaft für sockblanks wieder.
der mai war dann mal so richtig produktiv: ich bändigte das bändchengarn und bekam einen tollen sommerschal, habe zum ersten mal seit langen wieder genäht, hatte einen tolle knit-night im lieblingswollladen und - hurra! - machte den ersten sommerpulli der saison fertig. ein langzeitprojekt - mit gutem ende. außerdem renovierten wir das gartenhüttchen und weil darin auch mal pfauen wohnten, ist es nun das pfauenhüttchen.
der juni brachte dann auch die schönen tage für ausgedehnte sonntage in und um das pfauenhüttchen. vor lauter begeisterung über den ersten sommerpulli wurde direkt der zweite angeschlagen. wiederum aus lagerwolle, aber mit brandneuer anleitung: summer von anke / fallmasche. zum monatswechsel ging es dann nach lissabon. wie schon bei paris 2016 mit meiner mama und schwester und - natürlich - mit vorgeplanter wollladenbesuchszeit
im juli gab es noch mehr schöne tage im pfauenhüttchen und dann 3 nicht so schöne wochen, in denen der mann ungeplant ins krankenhaus musste. ich strickte dann halt ein bisschen während der besuchzeiten an socken und sommerpulli und pendelte zwischen job und krankenhaus. 
nach den krankenhaustagen ruckelten wir uns im august zuhause wieder ein, summer wurde fertig (*klick*) und ich startete direkt mit dem nächsten größeren und auch langgehegtem projekt: lacustrine aus dem diesjährigen ysolda-club. am ende des monats dachte ich über fehler im gestrick nach und ribbelte dann doch wieder 10 reihen wegen einer falschen maschenzahl bei lacustrine.
der september brachte dann tolle und auch spontane strickzeiten. allein schon der start direkt am 01. september mit dem #tagderwolle beim oz-verlag in freiburg war großartig. passend zu meiner versierten reisebegleitung habe ich kurzentschlossen beim maxi-schal-kal zum #bel_air_schal mitgestrickt und freute mich auf das fanø strikkefestival am ende des monats vor.
nach fanø brachte der oktober noch mehr tolle strick- und wollbindungs-momente: direkt nach den vertrauten messezeiten in frankfurt packte ich nämlich schon wieder meinen koffer und besuchte beste freunde in dublin und dann gab es noch ganz besonders wollkommenen besuch aus kempen. im november hielt mich der job unerwartet umfangreich auf trab. trotzdem hatte ich zeit für das yarncamp *yeah!* und schöne mützen- sowie schalprojekte. und dank der schon traditionellen strickerei in linstow ende des montats wurde auch endlich lacustrine fertig.
im dezember habe ich nun das strickjahr rund gemacht mit meinem letzten fertigen projekt 2017 - stilecht abgekettet am heiligabend. ein neuer cowl war es. aus dem ysolda-club. zwei tage später haben wir dann das gebrauchte, neue wohnmobil gepackt, haben die hasen in nachbarlicher obhut gelassen und fuhren für eine woche weg. nach südfrankreich. erste camper-erfahrungen sammeln ;) durch die provence gondeln und abends gemütlich machen. und ich habe endlich meine ersten soxx angeschlagen und an meinem rockin´rows weitergestrickt. 
so wird das neue jahr nun hier ganz gemütlich eingeläutet. 

insgesamt war es ein gutes jahr. im detail etwas ruckelig, aber wir haben das beste draus gemacht und ich freue mich besonders, dass wir hier heute alle munter und gesund sind. die kaninchen kuscheln im heu, wir haben feine sachen aus frankreich mitgebracht und das neue jahr wirft vielversprechende und auch ein bißchen aufregende schatten voraus:
in gut 2 wochen werde ich im hornmoldhaus schon meinen vortrag halten im rahmen der aktuellen ausstellung macht handarbeiten glücklich? von der notwendigkeit der selbstverwirklichung. sehr aufregend das :D
ich plane wieder einen besuch bei der h&h in köln ende märz und das ticket für das woollinn in dublin ende mai ist auch schon gebucht (ich freue mich aufs wiedersehen mit den besten dublin-jungs und werde endlich auch mal kate davies live sehen). ich möchte mir das ehemalige schwabsburger wollfest in oppenheim ansehen, wieder aufs yarncamp gehen und mit den besten mitstrickerinnen in wiesbaden und frankfurt schöne strickzeiten haben. und wie auch schon in den letzten beiden jahren wird das neue jahr mit hiesiger lagerwolle angestrickt. 

die wollbindungs-lieblinge

immerhin 19 fertige projekte bei ravelry für 2017 und damit wieder voll auf linie mit 2015 und 2014. dabei gab es eine menge lieblingsprojekte und die auswahl fiel mir echt schwer - weswegen es nun 6 gibt statt der üblichen 4:




und auch diesmal zum guten schluss: der fragebogen

  • haare länger oder kürzer? ich glaube, ein bißchen kürzer.
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? unwesentlich korrigiert, aber immerhin in neuem look.
  • mehr ausgegeben oder weniger? mehr! deutlich.
  • der hirnrissigste aufregendste plan? wir kaufen uns ein wohnmobil
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? wir renovieren das pfauenhüttchen
  • die teuerste anschaffung? das wohnmobil
  • das leckerste essen? der erste kaffee in dublin, die käseauswahl aus dem ferme haag und gerade erstaunlich lecker: bananachips mit paprika
  • das beeindruckenste buch? ich habe die high fantasy für mich entdeckt mit dem lied der krähen oder auch das erwachen des feuers.
  • der beste song? schwierig - das gabs dieses jahr keinen echten ausreißer nach oben.
  • das schönste TV? babylon berlin, game of thrones und an weihnachten: zurück in die zukunft ^^
  • die meiste zeit verbracht mit...? zugfahren 
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und den hasennasen.
  • die schönste zeit verbracht ...? auf dem sommerberg und in dublin
  • vorherrschendes gefühl 2017? getrieben sein
  • 2017 zum ersten mal getan? ein wohnmobil gekauft und angefangen, wirklich gerne müsli zu essen.
  • 2017 nach langer zeit wieder getan? mehr ukulele gespielt und genäht.
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? die extrem blöde situation im job, drei wochen krankenhaus für den mann im juli, unausgesprochene befindlichkeiten
  • das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe? mich, immer wieder.
  • das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat? sich, immer wieder sowie ein extrem toller, ganz individueller adventskalender (beides vom mann)
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;)
  • der schönste satz, den ich zu jemandem gesagt habe? s.o.
  • 2017 war mit einem wort satz...? irgendwie besser, als es sich anfühlte.

die letzten stunden des jahres wird es hier nun extrem gemütlich mit tollen leckereien aus frankreich, vielleicht ein paar maschen und einem liebevollen tschüss 2017 sowie einem herzlichen willkommen 2018.

habt alle einen fröhlichen, glücklichen und gesunden jahresstart. auf ein gutes 2018! wir lesen uns!